Naturgemäß war ich im Spiel Gut Ausschuss vor allem für technisches Spielzeug zuständig, also für Bau- und Konstruktionsmaterial. In den 1970er Jahren kamen die ersten elektronischen Spiele und dann die elektronisch aufgerüsteten Baukästen auf den Markt, mit denen ich mich befasste und schnell zum gefragten Referenten und Autor wurde – bis hin zum Experten bei einer Anhörung im Deutschen Bundestag. Im Gegensatz zu den zahlreichen Vorträgen und Tagungen war ich schlecht vorbereitet und machte keine gute Figur dabei. Mein Aufenthalt als Austauschprofessor in den USA (Stetson-University in Deland, Florida 1984-85 allerdings gab mir die Gelegenheit, die junge Szene und deren Entwicklung in den USA zu beobachten, Untersuchungen und Befragungen durchzuführen und damit mein Expertentum weiter auszubauen:
Veröffentlichungen u.a.:
1983: Elektronik im Kinderzimmer: Auswirkung der Videospiele auf Kinder und Jugendliche. AJS-Informationen der Aktion Jugendschutz. Landesverband Bayern. München 1, 1-13
1984: Videospiele, eine Gefährdung für unsere Jugend. AJS-Informationen der Aktion Jugendschutz. Landesverband Baden-Württemberg. Stuttgart 1, 1-7.
1985: Elektronische Spielgeräte: eine Gefahr für die Jugend – ein Suchtmittel für alle? In: Kath.-Sozialethische Arbeitsstelle (Hg.): Wenn Spielen zur Flucht wird. Hamm: Hoheneck-Verlag, S. 7-22.
1985: USA-Verbreitung von Computern an amerikanischen Schulen. Videospiele erobern die Welt der Kinder und Jugendlichen. In: „Log-in“, Heft 5/6., S. 10 und 20-24.
1988: Elektronik im Kinderzimmer. In: GEW Forum (Hg. Fuckerieder, Böhmer, Müller Stößel): Neue Technologien – Neue Gesellschaft?, Dreisam-Verlag Freiburg i.B. S. 229-248
